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Gemeinde Mels

Öffnungszeiten
Rathaus

Montag bis Freitag
08.00 - 11.30 Uhr
13.30 - 16.00 Uhr
(ausser Do 13.30 bis 18.00 Uhr)

Inhalt

Mehrzweckgebäude Heiligkreuz wird Gruppenunterkunft

Der Kanton teilt jeder Gemeinde ein Kontingent zu, das besagt, wie viele Asylsuchende eine Gemeinde zu übernehmen hat. Der Gemeinde Mels obliegt aufgrund der Einwohnerzahl die wie bereits im vergangenen Jahr rechtliche Pflicht zur Bereitstellung von gegenwärtig 42 Plätzen. Der effektive Bestand umfasst aktuell noch 4 asylsuchende Personen. Somit besteht in Mels die sehr grosse Unterdeckung von 38 Personen. Die Gemeinde kommt nicht darum herum, Asylsuchende zu übernehmen.

Um dieser Pflicht nachzukommen, erklärte sich der Gemeinderat Mels im vergangenen Jahr bereit, das Mehrzweckgebäude Heiligkreuz als Gruppenunterkunft für Asylsuchende zur Verfügung zu stellen. Die Koordinationsstelle der St. Galler Gemeinden für Migrationsfragen KOMI brachte dort Asylsuchende samt einem erfahrenen Betreuerteam unter. Um auch in diesem Jahr dem Kontingent gerecht werden zu können, wird das Mehrzweckgebäude Heiligkreuz per 1. Mai 2014 wiederum an die KOMI vermietet. Diese wird darin eine Gruppenunterkunft für Asylsuchende mit einem Nichteintretensentscheid unter den gleichen Bedingungen wie im vergangenen Jahr betreiben:
  • Die Gemeinde Mels vermietet lediglich das Mehrzweckgebäude Heiligkreuz. Die Anlage wird vollumfänglich von KOMI betrieben.
  • Die Unterkunft ist Tag und Nacht, also während 24 Stunden pro Tag, sieben Tage die Woche von Fachpersonen betreut (Notfalltelefonnummer 081 710 02 51).
  • Es werden nicht mehr als 50 Asylanten in der Unterkunft untergebracht.
  • Miet-, Unterhalts-, Strom-, Wasser-, Betreuungskosten sowie Kosten für Verpflegung und Haftpflicht werden vollumfänglich von KOMI übernommen.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr wird die Gruppenunterkunft allerdings nicht mehr im Winter nach Ebnat-Kappel verlegt. Die Gruppenunterkunft wird ganzjährig, vorläufig bis Ende 2015 im Mehrzweckgebäude Heiligkreuz betrieben. Wie es danach weitergeht, wird sich aufgrund der Asylpolitik von Bund und Kanton entscheiden.

Selbstverständlich hofft der Gemeinderat, dass die Gruppenunterkunft abermals zu keinen nennenswerten Zwischenfällen führen wird und nicht zu Klagen Anlass geben wird. Dank der sehr engen Zusammenarbeit zwischen Unterkunftsleitung und Polizei konnte der Verlauf im vergangenen Jahr als sehr gut beurteilt werden. Gerne macht der Gemeinderat in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass primärer Ansprechpartner die Unterkunftsleitung sein wird und diese über die Notfalltelefonnummer jederzeit erreichbar ist.

Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen bestens.

Freundliche Grüsse
GEMEINDERAT MELS

Informationen

Datum
1. Mai 2014